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Kleine Hände, große Wirkung: Grundschüler pflanzen Bäume im Bienwald

Mit viel Neugier, Begeisterung und einer ordentlichen Portion Tatendrang trafen sich die Zweit-, Dritt- und Viertklässler mit Förster Sinn vom Forstamt Bienwald, um aktiv zum Naturschutz beizutragen. Anlass war eine Baumpflanzaktion. Ziel war es nicht nur, junge Setzlinge in die Erde zu bringen, sondern auch, den Kindern die Bedeutung eines gesunden Waldes näherzubringen.

Zu Beginn des Tages standen wichtige Verhaltensregeln im Wald auf dem Programm. Der Förster erklärte den Schülern anschaulich, wie man sich respektvoll und achtsam in der Natur bewegt. Im Anschluss wurde das Gelernte direkt spielerisch umgesetzt: Bei einem Gemeinschaftsspiel verwandelten sich die Kinder in „Waldbrandlöscher“ und lernten dabei, wie wichtig Teamarbeit ist.

Gut vorbereitet ging es danach an die eigentliche Aufgabe des Tages. Schritt für Schritt zeigte Herr Sinn den Kindern, wie man junge Bäumchen richtig einpflanzt und worauf dabei zu achten ist. Mit großem Eifer machten sich die Grundschüler ans Werk: Es wurden Löcher gebuddelt, Setzlinge eingesetzt und sorgfältig wieder mit Erde bedeckt. Anschließend musste um jedes Bäumchen ein kleiner Staudamm
errichtet werden, damit sie genügend Wasser bekommen. Zuletzt wurden die Setzlinge mit schützenden Plastikhüllen versehen, um sie vor hungrigen Waldbewohnern zu bewahren.

Gepflanzt wurden unter anderem Esskastanien, Spitzahorn und Roteichen – Baumarten, die den Wald langfristig stärken und bereichern sollen.

Dabei zeigte sich: Die Kinder arbeiteten hervorragend zusammen und unterstützten sich gegenseitig mit großer Selbstverständlichkeit. Zum Abschluss versammelten sich noch einmal alle Helfer in einem gemeinsamen Kreis. Förster Sinn erzählte eine Geschichte, der die Kinder gespannt lauschten. Als
kleine Belohnung erhielt jeder eine Murmel – ein symbolisches Geschenk, das die Einzigartigkeit und Schutzbedürftigkeit unserer Welt verdeutlichen sollte.

Der Tag im Bienwald hinterließ bleibenden Eindruck: Die Kinder lernten nicht nur viel über die Natur, sondern erlebten auch, wie wichtig ihr eigener Beitrag für die Umwelt ist. Mit seiner ruhigen, liebevollen Art gelang es dem Förster, alle in seinen Bann zu
ziehen und die Begeisterung für den Wald nachhaltig zu wecken.

Ein ganz großes Dankeschön an Förster Sinn sowie an seine Mitarbeiter.